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  ByteFM präsentiert:
Unser Album der Woche: The Flaming Lips - "Flaming Lips & Heady Fwends"   // 24.07.2012

Willkommen auf der Reise durch die kosmischen Landschaften der Flaming Lips!

Zunächst einmal ist es ratsam, sich anzuschnallen. Dieses Album wird zwar niemanden im wortwörtlichen Sinne vom Hocker reißen, es wäre aber möglich, dass einem die Geduld vergeht. Und das wäre schade. „Flaming Lips & Heady Fwends“ kann zuweilen anstrengend, ermüdend oder auch verstörend wirken, jedoch ist es in all seinen Facetten erstaunlich vielseitig, dennoch zielgerichtet und vor allem berauschend.

Als Gäste sind, von Popsternchen (Ke$ha) über HipHopper (Prefuse 73) und Vertreter der Avantgarde (Yoko Ono) bis hin zu Indie-Folk-Musikern (Bon Iver) diverse Künstler vertreten. Diese breit gefächerte Genrepalette sollte nicht abschrecken, denn für Bandkopf Wayne Coyne ist Musik „einfach Musik“. Die Hälfte der Musiker hatte Coyne nie zuvor gesehen und das brauchte er auch für die Aufnahmen nicht: Die Mehrzahl der Stücke entstand durch das Hin- und Her-Versenden von Soundfiles und durch den Ideenaustausch über Textnachrichten. Der andere Teil entstand in verschiedenen, ungeplanten Sessions während der Aufnahmen für den Record-Store-Day. So präsentiert Coyne einen Mix, der vor allem einen Flaming Lips-Anstrich trägt – oft sogar so dominant, dass der Gastmusiker darin unterzugehen droht. Das verhilft dem Album aber zu einer ganz eigenen Dynamik, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Treibende Rhythmen („Supermoon Made Me Want To Know“), knarzende Gitarren („You, Man? Human?“ u.v.a.), hippie-eske Gesängen („Children Of The Moon“), dumpfe Beats („Do It“) und raumfüllende Klangfundamente („The First Time Ever I Saw Your Face“): „Flaming Lips & Heady Fwends“ steht ebenso für zerbrechliche Klangfelder wie für tosende Klanglawinen, bedient sich am Potpourri der modernen Musik und scheint besonders in den Psychedelic-Ambient-Momenten den Himmel einstürzen zu lassen – doch erweitert das nur den Horizont.


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"Je mehr Blu-rays, SACDs, DVDs und CDs jedoch durch den Denon BDP-A1UD und den als Analog-Zuspieler dienenden Atoll SACD-200 wanderten,desto ohrenfälliger wurde, dass der NAD schlicht souveräner, großformatiger und stabiler spielte als seine Mitbewerber." AUDIO 10/2011 / NAD T 748  

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